Auch, aber nicht nur, Maigret...

Satzung

Satzung der Simenon-Gesellschaft e.V.

Stand: 27. Juni 2009


§1 Name und Sitz

Der Name der Gesellschaft lautet Georges-Simenon-Gesellschaft.

Der Sitz der Gesellschaft ist Kiel. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.


§2 Zweck

Zweck des Vereins ist die Förderung kultureller Zwecke durch die Verbreitung der Werke von und über Georges Simenon. Die Förderung umfasst jegliche Form künstlerischer, publizistischer und wissenschaftlicher Arbeit mittels jeglichen Mediums, soweit sie sich mit diesem Autor befasst. Übersetzungen von Primär- und Sekundärliteratur in das Deutsche sind ebenfalls Gegenstand der Förderung.

Darüber hinaus pflegt die Gesellschaft Kontakte zu anderen Personen, Gruppen und Institutionen, die sich mit Georges Simenon beschäftigen. Der Verein gibt regelmäßig ein Jahrbuch heraus. Es berichtet über die Arbeit der Gesellschaft und über neue Erkenntnisse, die Werk und Leben von Georges Simenon betreffen.


§3 Mitgliedschaft

Mitglieder können natürliche Personen und juristische Personen sein.

Die Aufnahme des Mitgliedes erfolgt durch den Vorstand aufgrund einer schriftlichen Beitrittserklärung. Der Mitgliederbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, durch Tod oder durch Ausschluss eines Mitglieds aus wichtigem Grund.

Der Ausschluss bedarf der Zustimmung des Vorstands. Der freiwillige Austritt kann mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines jeden Kalenderjahres per Brief erfolgen. Der Brief ist an die Adresse des Schriftführers zu richten. Solange der jährliche Mitgliedsbeitrag nicht bezahlt ist, ruhen die Mitgliedsrechte.


§4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen des Vereins teilzunehmen, Anträge zu stellen und das Stimmrecht auszuüben. Jedes Mitglied hat eine Stimme, die es nur persönlich abgeben kann. Die Mitglieder haben die in der Mitgliederversammlung festgesetzten Beiträge und Leistungen jährlich im voraus zu entrichten. Der erste Beitrag wird fällig mit der Aufnahme in den Verein. Ehrenmitglieder zahlen keine Beiträge.


§5 Verwendung von Vereinsmitteln

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§6 Organe

Die Organe des Vereins sind:
1.die Mitgliederversammlung und
2.der Vorstand.


§7 Mitgliederversammlung

Die Versammlung wird einmal jährlich einberufen. Sie ist außerdem einzuberufen, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder es verlangt. An der Mitgliederversammlung kann jedes Mitglied teilnehmen.

Stimmberechtigt ist jedes Mitglied, das seiner Beitragspflicht nachgekommen ist. Die Art der Abstimmung bestimmt der VersammlungsleiterIn. Die Abstimmung muss schriftlich und geheim erfolgen, wenn mindestens ein Mitglied dies verlangt. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf der stimmberechtigten Mitglieder vertreten sind.

Der Vorstand kann die Mitgliederversammlung als Online-Mitgliederversammlung einberufen.

Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand schriftlich in einer Frist von sechs Wochen unter Angabe der Tagesordnung. Die Tagesordnung wird durch den Vorstand festgesetzt. Die Versammlung wird von der/dem 1. Vorsitzenden, bei deren/dessen Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied geleitet.

Die Mitgliederversammlung nimmt den Geschäftsbericht entgegen, erteilt dem Vorstand nach Annahme des Kassenberichts Entlastung, setzt die Mitgliederbeiträge fest, entscheidet über Satzungsänderungen, wählt die Mitglieder des Vorstands und bestimmt zwei RechnungsprüferInnen. Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der gültigen abgegebenen Stimmen, bei Stimmengleichheit die Stimme des Versammlungsleiters.

Ausnahme sind Satzungsänderungen, bei denen eine Zwei-Drittel-Mehrheit vorliegen muss.

Bei Vorstandswahlen gilt die Person als gewählt, die die einfache Stimmenmehrheit der stimmberechtigten Anwesenden auf sich vereint. Sollte niemand eine solche Mehrheit erreichen, findet zwischen den beiden KandidatInnen, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt.

Über Beschlüsse der Versammlung ist eine Niederschrift vorzunehmen, die von der/dem SchriftführerIn und von der/dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.


§8 Vorstand

Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern: der/m 1. Vorsitzenden, der/m SchriftführerIn und der/dem SchatzmeisterIn. Der/die SchriftführerIn nimmt die Funktion des 2. Vorsitzenden ein. Der Vorstand erstellt eine Geschäftsordnung. Die Amtszeit des Vorstandes beträgt zwei Jahre. Der Vorstand ist beschlussfähig ab einer Mindestteilnehmeranzahl von drei Mitgliedern. Er kann auf Antrag von mindestens 10 Mitgliedern durch zwei Drittel der Mitgliederversammlung abberufen werden. Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung ein. Vorstand im Sinne des §26 BGB sind die/der 1. Vorsitzende, die/der SchatzmeisterIn und die/der SchriftführerIn.

Jeder von ihnen kann den Verein alleine vertreten. Über jede Vorstandssitzung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von dem die Sitzung leitenden Vorstandsmitglied und dem von ihm benannten Protokollführer zu unterzeichnen ist. Die Niederschriften sind aufzubewahren.

Er führt die Geschäfte ehrenamtlich.


§9 Online-Mitgliederversammlung

Ruft der Vorstand eine Online-Mitgliederversammlung ein, so wird den Mitgliedern mit der Einladung zur Mitgliederversammlung sowohl ein Bericht des Vorstandes sowie ein Stimmzettel für Briefwahl mit den fix zur Abstimmung stehenden Tagesordnungspunkten zugesandt.

Mitglieder, die an der Online-Mitgliederversammlung nicht teilnehmen können, müssen den   Stimmzettel bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin zu Händen des Schriftführers eingesandt haben. Nimmt ein Mitglied trotzdem an der Online-Mitgliederversammlung teil, so hat seine Briefwahl keine Gültigkeit und das Stimmverhalten zur Mitgliederversammlung zählt.

Die Briefwahlunterlagen werden vom Schriftführer ausgewertet und nach der Abstimmung des jeweiligen Tagesordnungspunktes bekannt gegeben. Über die Ergebnisse werden die Mitglieder spätestens drei Wochen nach der Mitglieder-Versammlung schriftlich informiert.

§10 Auflösung

Die Auflösung kann nur durch eine besondere, zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Eine Ausschüttung von Gesamtvermögen an die Mitglieder erfolgt nicht.